Klausur der Kirchengemeinderatsmitglieder unserer sechs Seegemeinden - Ergebnis
Klausur der Kirchengemeinderatsmitglieder der sechs Seegemeinden 28. bis 30. November 2025 im Humboldt-Forum Bad Schussenried mit Dr. Georg Plank, Gründer und Leiter von „Pastoralinnovation“, Graz.
Drei KGR-Mitglieder aus Eriskirch, Langenargen und Gattnau haben folgende Fragen zur SE-Klausur aus ihrer persönlichen Sicht heraus beantwortet:
Wie würdest du die Stimmung auf der Klausur beschreiben?
Carina Schraff: Die Stimmung wurde im Verlauf der Klausurtagung immer hoffnungsvoller im Blick auf die Zukunft unserer Kirche.
Karl-Heinz Kimmerle: Nach anfänglicher Skepsis "was kommt da auf uns zu" hat sich die Stimmung rasch positiv entwickelt und war sehr gut.
Christopher Reisacher: Ich fand die Stimmung auf der Klausur sehr produktiv und kooperativ.
Beschreibe eine Sache, die dir an diesem Wochenende neu aufgegangen ist.
Carina Schraff: Kirche vor Ort sind nicht nur die Strukturen, mit den wir uns die meiste Zeit im KGR beschäftigen, sondern auch die pastoralen Aspekte, mit denen wir vor allem die Menschen in unserer Gemeinde erreichen.
Karl-Heinz Kimmerle: Wir wussten untereinander innerhalb der SE nicht einmal, wer was an Veranstaltungen etc. macht, geschweige denn, wie es angenommen wird. Wir können viel gegenseitig voneinander lernen und übernehmen sowie Anregungen erhalten.
Christopher Reisacher: Wir stehen als Christen erst am Anfang von großen Veränderungen.
Was war dein schönstes Erlebnis auf der Klausur?
Carina Schraff: Da in den meisten Gremien einige neue Mitglieder dabei waren, fand ich es besonders schön, die einzelnen Personen und ihre Hintergründe kennenlernen zu dürfen.
Karl-Heinz Kimmerle: Die Dynamik, welche sich entwickelt hat und der positive Schwung, nun etwas anzupacken. Etwas überspitzt: von der Untergangsstimmung zum Aufbruch.
Christopher Reisacher: Der gemeinsame Austausch zwischen den Mitgliedern der Kirchengemeinden in der Seelsorgeeinheit.
Für welches Thema möchtest du dich künftig besonders einbringen und warum?
Carina Schraff: Ich möchte mich in Zukunft insbesondere für das Thema „Medien und Kommunikation“ einbringen, da es für mich wichtig ist, den Menschen von den Angeboten unserer Kirche vor Ort zu erzählen und sie dazu einzuladen.
Karl-Heinz Kimmerle: Mir liegt unser Gemeindeleben am Herzen. Und wie ein Winzer seine Reben schneidet, damit sie reiche Früchte bringen, so müssen auch wir unser Miteinander pflegen und anpassen. Das heißt: Tradition und Innovation miteinander verbinden.
Christopher Reisacher: Ich möchte mich künftig mit dem Thema Kirche der Zukunft und Räume der Zukunft beschäftigen, da dies in meinen Augen eine wichtige Rolle spielt, wie Kirche gelebt und wahrgenommen wird.


