Filme/Videos
Bilder
Uferfest Langenargen 2026
Kirchenkonzert Langenargen (Bilder Karl Boczek)
Verabschiedung von Lukas Veittinger als Obermini (Bilder Karl Boczek)
Am Sonntag, 21.06.2026, wurde Lukas Veittinger nach 4 Jahre als Obermini von Herrn Pfarrer Noppenberger verabschiedet. Als neuer Obermini wurde Julius Brugger in seinen Dienst einführt. Wir bedanken uns herzlich bei Lukas für insgesamt 14 Jahre Dienst am Altar und wünschen Julius Gottes Segen für diese wichtige Aufgaben. Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei dem Gastchor aus Tannheim für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.
Patrozinium St. Josefsbruderschaft Tunau 2026 (Bilder von Karl Boczek)
Ein starker Ort am Bodensee
Menschen sehnen sich nach starken Orten, nach hippen Plätzen in idyllischer Lage mit Mega-Ausstrahlung. Auf Instagram werden sie gehypt und Scharen von Schaulustigen machen sich auf den Weg. Ein solcher starker Ort liegt ganz in unserer Nähe. Zum Glück ist er noch nicht von Instagram-Usern total überrannt.
Schon vor langer Zeit haben Menschen gespürt, dass von diesem Ort eine besondere Ausstrahlung ausgeht: eine Riedfläche in der Nähe des Bodenseeufers – eigentlich nichts Außergewöhnliches! Man nannte den Ort „Ettenried“. Da waren nur ein paar Bauernhöfe; Nonnenbach, Gohren, Langenargen lagen für den Wanderer weit weg. Und doch haben Menschen seit alters gespürt: hier ist ein besonderer Platz; hier in dieser Einsamkeit, in dieser Ruhe bin ich ganz nahe bei mir. Der See, die Berge, die Bäume, das Ried geben mir Kraft, machen mich stark.
Der Landesherr dieses Flecks, Graf Hugo von Montfort, ließ vor fast 400 Jahren an diesem besonderen Ort eine Kapelle erbauen – zur Ehre Gottes, zur Ehre des heiligen Josefs und des heiligen Joachims, zur geistlichen Stärkung der Bauern der umliegenden Höfe. 50 Jahre später ist eine Gräfin von Montfort, geborene Gräfin von Thun, dem Charme dieses Ortes erlegen. Immer wieder besuchte Maria Anna diesen Platz, zum Spazieren, zum Entspannen, zum Meditieren, zum Beten. Schließlich ließ sie neben der Kapelle ein großes Haus erbauen – für einen Kaplan, der jeden Tag die Messe lesen sollte und für sich als Aufenthaltsort zur inneren Einkehr und Besinnung. Sie verliebte sich in dieses Fleckchen Erde so sehr, dass sie es nach ihrem Mädchennamen „Thun-au“ nannte.
Auch heute noch steht diese Josefskapelle und das alte Kaplaneihaus in Tunau. Noch heute kann man im Ried und am Bodenseeufer spazieren gehen. Noch heute kann man in dieser Kapelle beten und spüren, dass von diesem heiligen Ort eine starke Kraft unser Herz erfüllt.
„Wohin soll ich mich wenden …?“ sangen die Menschen am Samstag, den 21. März in der bis auf den letzten Platz gefüllten Josefskapelle in Tunau. Sie waren gekommen zu diesem starken Ort, um Kraft zu schöpfen für ihr Leben: raus aus der Mühle des Alltagstrotts, inspirierende Gemeinschaft erleben, sich auf das Wesentliche besinnen, die Schönheit des christlichen Glaubens spüren.
Die St. Josefsbruderschaft Tunau hatte zu ihrem jährlichen Patrozinium am Samstag nach dem Josefstag eingeladen. Pfarrer Josef Scherer gestaltete den eindrucksvollen Gottesdienst und stellte das Wort des Engels „Fürchte dich nicht!“ in den Mittelpunkt. „Fürchte dich nicht, denn dich hält eine starke Hand in deinem Leben – und darüber hinaus.“
Drei Frauen wurden in die Gebetsgemeinschaft der Josefsbruderschaft aufgenommen. Nach dem feierlichen sakramentalen Segen strömten die Gläubigen in die frühlingshafte, duftende, sonnenüberstrahlte Riedlandschaft und begaben sich zur Bruderschaftsversammlung in das nahe gelegene Bürgerstüble in Gohren, wo das Patrozinium mit einem schmackhaften Mittagessen und vertrauten Gesprächen ausklang.
Es war für alle ein Tag der Ermutigung und der Lebensfreude. Gestärkt durch die heilige Feier, beseelt von Melodie und Text des Schubert-Liedes machten sie sich auf den Weg nach Hause. „Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? / Wem künd ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? / Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud‘ und Leiden, / du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz.“
Reinhard Schick
Närrischer Gottesdienst in Langenargen
Unter dem Motto: „Bunt. Fröhlich . Gesegnet“ fanden sich am Sonntagmorgen zahlreiche Narren in der Kirche ein, um gemeinsam ihren alljährlichen närrischen Familiengottesdienst zu feiern. In einem farbenfrohen geschmückten Gotteshaus führte Zelebrant Lorenz Rösch die närrische Gemeinde mit einer Predigt in gereimter Form durch eine beschwingte Eucharistiefeier. Er griff dabei in witziger und sinniger Art und Weise die Schrifttexte der Lesungen auf und sparte- mit einem Augenzwinkern -auch nicht an Selbstkritik in Bezug auf zu lange Predigten, nach bereits etlichen voraus gegangenen Liedern und Schrifttexten. Die Gottesdienstbesucher wurden hierbei von Pfarrer Rösch aktiv mit einbezogen und sie honorierten seine gelungene Predigt mit viel Applaus. Auch Patrick Rützel, Chorleiter der Halleluja Singers aus Kressbronn, animierte die Gläubigen zum Klatschen und Schnipsen der von den Sänger und Sängerinnen präsentierten rhythmischen Musikstücke.
Ein herzliches Dankeschön ergeht an alle Beteiligten in der Vorbereitung und Ausführung!
Fronleichnam 2024
Ein herzliches vergelt´s Gott an alle die die Fronleichnam Gottesdienste wieder zu einem besonderen Fest gemacht haben und den zahlreichen Besucher die bei der „Demo für Gott“ mit dabei waren.
Firmwochenende 2024
Öschprozession zum Endringer Kreuz (Fotos Karl Boczek)
Bei endlich besserem Wetter machten sich die drei Prozessionsgruppen aus Langenargen, Bierkeller und Oberdorf singend und betend auf, um gemeinsam wieder den beliebten Gottesdienst am Endringer Kreuz zu feiern. Begleitet von den beiden Kirchenchören, zahlreichen Ministranten und einer Abordnung der Blutreitergruppe Oberdorf zelebrierte Pfarrer Noppenberger diesen festlichen Gottesdienst. Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle, die diesen tollen Gottesdienst ermöglicht haben.
Erstkommunion Langenargen (Fotos Olaf Grabbe)
Närrischer Familiengottesdienst (Fotos Johannes Betz)
Benefiz-Gospelkonzert Januar 2024 (Fotos Karl Boczek)
Das Benefizkonzert des Friedrichshafener Gospelchors "Almost Heaven" unter Leitung des KMD Sönke Wittnebel begeisterte am Sonntagabend die Besucher der St. Martins Kirche. Ungewöhnliche Klänge rockten das barocke Gebäude und ließen die Begeisterung der Sänger auf das Publikum überspringen. Herzlichen Dank an den Chor für sein Engagement und den Zuhörern für die großzügigen Spenden.
Sternsinger 2024
Blutritt in Weingarten 2023
Auch in diesem Jahr haben die Oberdorfer Blutreiter am Weingartener Blutritt teilgenommen. Die Gruppe war mit zwölf Reitern dabei - der älteste Teilnehmer war Albert Zerlaut mit 72 Jahren und die Jüngste die kleine Leni Zerlaut mit knapp sieben Jahren. Karl Kraus feierte in diesem Jahr ein seltenes Jubiläum, er war zum 40. Mal mitgeritten und wurde dafür von Gruppenführer
Tobias Zerlaut ausgezeichnet. Mit Startnummer 64 von rund 100 Reitergruppen mussten sich die Oberdorfer Blutreiter ein wenig in Geduld üben, bis sie den rund zehn Kilometer langen und rund drei Stunden dauernden Prozessionsweg durch Weingarten und über die Flure antreten konnten. Begleitet vom Geistlichen Joachim Haas und musikalisch angeführt von der Dorfkapelle aus Goppertsweiler unter der Leitung von Christina Brugger erlebten die Reiter einen ruhigen Ritt, auf dem die Teilnehmenden betend um den Segen Gottes für die Natur, für sich und für ihre Familien bitten. „Alle sind glücklich, dass alles so perfekt verlaufen ist“, sagte Blutreiter Bruno Zerlaut im Nachgang.
Öschprozession zum Endringer Kreuz, Christi Himmelfahrt 2023
Bei endlich besserem Wetter machten sich die drei Prozessionsgruppen aus Langenargen, Bierkeller und Oberdorf singend und betend auf, um gemeinsam wieder den beliebten Gottesdienst am Endringer Kreuz zu feiern. Begleitet von den beiden Kirchenchören, zahlreichen Ministranten und einer Abordnung der Blutreitergruppe Oberdorf zelebrierte Pfarrer Rösch diesen festlichen Gottesdienst. Bevor die Wege sich wieder trennten und man betend und singend zurück an den jeweiligen Ausgangsort ging. Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle, die diesen tollen Gottesdienst ermöglicht haben.










































































































































































































































