Große Freude in den Seegemeinden

Pfarrerstellen in der Seelsorgeeinheit Seegemeinden besetzt; Investitur am 13. Juni 2021

Passbilder der neuen Pfarrer Armin Noppenberger (links), Lorenz Rösch (rechts)
Armin Noppenberger (links), Lorenz Rösch (rechts)

Pfarrer Armin Noppenberger übernimmt als Leitender Pfarrer die Seelsorgeeinheit Seegemeinden im Dekanat Friedrichshafen. Damit kümmert sich der 53-Jährige künftig um die Kirchengemeinden Mariabrunn und Eriskirch, Langenargen und Oberdorf sowie Kressbronn und Gattnau. Ebenfalls besetzt wird die ausgeschriebene Stelle für einen Pfarrvikar durch Pfarrer Lorenz Rösch. Seit dem Weggang von Pfr. Ulrich Steck im Mai 2019 und dem überraschenden Tod von Pfarrer Martin Rist im Juli 2019 sind beide Stellen vakant. Da die Pfarrer in ihren Gemeinden noch einiges abschließen müssen, wird es noch eine Weile dauern bis sie zu uns kommen. Die Investitur ist für 13. Juni 2021 vorgesehen. Aber wir sind sehr froh, dass wir diesmal berücksichtigt wurden. Viele andere Gemeinden gingen leer aus ...

Das ist ein großer Lichtblick für die Seegemeinden und Grund zur Freude!

Bislang ist Pfarrer Noppenberger zuständig für die Seelsorgeeinheit Steinachtal (bei Horb). Außerdem ist er stellvertretender Dekan des Dekanats Freudenstadt. Er wurde 1967 in Bad Waldsee geboren und legte dort das Abitur ab. Ab 1989 studierte er in Tübingen und Innsbruck Theologie, bevor er ins Rottenburger Priesterseminar eintrat.

Nach seiner Diakonenweihe war Noppenberger als Diakon in Albstadt-Ebingen tätig und vertrat die unständigen Diakone im Diözesanrat. Die Priesterweihe empfing er am 4. Juli 1998 in St. Blasius in Ehingen an der Donau. Es folgten Vikarstellen in den Kirchengemeinden St. Kolumban in Wendlingen am Neckar (1998 – 2000) und HeiligGeist in Schorndorf (2000 – 2002). Seit 1999 ist er geistlicher Begleiter der Schönstatt-Mannesjugend in der Region Rottenburg.

In die Seelsorgeeinheit Steinachtal kam er 2002 als Pfarrvikar und übernahm diese 2006 als investierter Pfarrer. Im Dekanat Freudenstadt war er 14 Jahre lang Dekanatsjugendseelsorger und leitete es in den vergangenen drei Jahren als kommissarischer Dekan. Im September dieses Jahres wurde er dort nach Amtsantritt von Dekan Anton Bock zu dessen Stellvertreter gewählt.

Lorenz Rösch, bislang Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Oberes Nagoldtal, wurde 1965 in Grünkraut geboren. Er machte sein Abitur am Salvatorkolleg in Bad Wurzach und besuchte von 1986 bis 1988 eine Bibelschule in Israel. Sein Theologiestudium absolvierte er in Tübingen, Rom und Frankfurt, das er 1994 mit dem Diplom abschloss. Es folgten Vorpraktika und die Aufnahme ins Priesterseminar in Rottenburg sowie 1998 im dortigen Dom die Weihe zum Diakon. Seine Diakonatszeit verbrachte Rösch in Münsingen, Schwäbisch GmündBettringen und Heilbronn, wobei er sich zwi-schenzeitlich für die Missionarische Fraternität Verbum Dei engagierte (1999 – 2002). Am 10. Juli 2004 wurde Rösch in Schwäbisch Gmünd zum Priester geweiht. Es folgten Vikarstellen in den Seelsorgeeinheiten Bad Schussenried, Isny im Allgäu und Neresheim. Seine Aufgabe als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Oberes Nagoldtal ab 2015 unterbrach er für ein Noviziat im Säkularinstitut Notre-Dame de Vie in Venasque in Frankreich, wo er 2017 und 2020 ein zeitliches Gelübde als Mitglied des Priesterzweigs ablegte.